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Bienen, Wespen und Hornissenstiche: Was schmerzt am stärksten und wie schützt man sich dagegen?

Bienen, Wespen und Hornissenstiche: Was schmerzt am stärksten und wie schützt man sich dagegen?

Einen Stich durch eine Biene, Wespe oder auch eine Hornisse hat wahrscheinlich jeder von uns schon einmal bekommen – meistens in der Kindheit, zum Beispiel während der Sommerferien. Aber nicht jeder weiß, dass das Gift dieser drei Insekten sehr unterschiedlich ist. Eine unterschiedliche chemische Zusammensetzung bedeutet unterschiedliche Reaktionen auf Stiche und unterschiedlich starke Schmerzen.

Welche Stiche schmerzen am stärksten?

Wie vermeidet man Insektenstiche:

Die Insekten nicht reizen
Sich nicht in der Nähe von Bienen, Wespen und Hornissen bewegen
Picknicks und Grillen vermeiden :-)
Von Müll und herunter gefallenen Früchten fernhalten
Nicht versuchen, die Insekten mit schnellen Handbewegungen zu vertreiben

Ein Stich einer Hornisse schmerzt mehr als ein Stich einer Biene oder Wespe. Dieser Aussage stimmt wahrscheinlich jeder zu, der schon einmal von diesen Insekten gestochen wurde. Umso überraschender ist die Tatsache, dass der Stich einer Hornisse bis zu 50-mal weniger giftig ist als der einer Biene. Trotzdem schmerzt der Stich der Hornisse seltsamerweise mehr.

Die Hornisse ist wesentlich größer, und auch der Durchmesser und die Länge ihres Stachels sind größer. Außerdem hat der Stachel keine Widerhaken, weshalb die Hornisse mehrere Male stechen kann (das gilt auch für Wespen, aber über das schmerzhafte Gift verfügen nur die Weibchen).

Im Gegensatz dazu hat die Biene einen kleineren Stich, der nicht so tief unter die Haut gelangt. Aber das bedeutet nicht, dass ihre Stiche angenehm sind. Was sie nicht an Größe hat, gleicht sie mit den neuesten Technologien aus. ;-)

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Zum einen enthält ihr Stachel viel Gift, das wir glücklicherweise auch positiv einsetzen können, zum Beispiel bei der Behandlung von Gelenken. Einzelne Bestandteile des Giftes erhöhen wechselseitig die Wirkung, sie arbeiten in einer sogenannten Synergie, wodurch sich schnell Schwellungen und allergische Reaktionen einstellen. Weiterhin hat ihr Stachel Widerhaken, so dass er in der Haut stecken bleibt und noch einige Minuten nach dem Angriff Gift aus einem Giftbeutel in die Wunde hineinpumpt. Leider stirbt die Biene bald nach dem Ausreissen des Stachels.

Also, wenn es um die Stärke der Schmerzen geht, gewinnt die Hornisse, aber ein Bienenstich kann auch schmerzvoll sein. Allerdings werden die Auswirkungen von Hornissenstichen oft übertrieben bewertet. Getreu der Volksweisheit, dass sieben Stiche einer Hornisse ein Pferd töten können und drei Stiche einen Menschen. Eine Ausnahme bildet das extreme Gift der riesigen Mandarinenhornisse, die aber zum Glück nur in Asien vorkommt.

Hornissen

Die Hornissen sind Insektenfresser und ernähren sich auch von anderen grossen Insekten wie zum Beispiel Bienen. Sie können sich dazu ein Video von National Geographic anschauen. Da sieht man gut, wie die Hornissen einen Bienenstock angreifen. Alle Menschen, die dieser Anblick traurig macht, müssen wir daran erinnern, dass auch die Hornissen in der Natur Beute von anderen Tieren sind. Einige Vögel wie zum Beispiel der Maskenwürger oder die Gottesanbeterin, die als eine der bemerkenswertesten Jäger gilt, fressen gerne Hornissen.

Einige Bienen haben auch gelernt, sich zu verteidigen –mehrere Dutzend Bienen können sich an einer Hornisse festhalten und sie durch die Schwingung ihrer Flügel über 47 ° C erwärmen, was für die Hornisse tödlich ist.

Wissenschaftliche Betrachtungen

Falls Sie an einem direkten Vergleich der Schmerzen, die von dem Stich einer Biene, Wespe oder Hornisse verursacht werden, interessiert sind, empfehlen wir Ihnen eine Studie des amerikanischen Biologen Justin Schmidt, der an sich selbst getestet hat, wie unangenehm die Stiche der einzelnen Insekten sind.

Die Stärke der Schmerzen hat er auf einer Skala von 1 bis 4 bewertet, bei welcher der Wert 1 den geringsten Schmerz bezeichnet, wenn zum Beispiel ein Stich kaum die menschliche Haut verletzt hat. Der Wert 4 hingegen bezeichnet die stärksten Stiche, die auch bei widerstandsfähigen Menschen zu Krämpfen führen können. Die Werte bei Hornissen (von der Gattung Dolichovespula maculata, die nur in Amerika vorkommt) liegen in der gleichen Größenordnung wie bei Wespen. Nun, wir wissen es nicht genau, aber es ist ein interessanter Test.

Art Schmidt-Index Beschreibung der Schmerzen
Wespe 2 Es fühlt sich an, als ob jemand eine Zigarre auf ihrer Zunge gelöscht hätte.
Biene 0 - 2 Ein Schmerz, als ob Ihre Haut mit einem Streichholz verbrannt wurde.
Hornisse 2 Ein Gefühl, als ob ihre Hand in einer Tür eingeklemmt wurde.

Können Insektenstiche gefährlich sein?

Symptome einer allergischen Reaktion:

Probleme beim Schlucken
Eingeschränkte Atmung, asthmatische Probleme
Verwirrung
Anaphylaktischer Schock – Verlust des Bewusstseins

Entscheidend ist, wann Sie den Stich bekommen – die Bienen sind im Frühling und Frühsommer am aktivsten, die Hornissen und Wespen eher später im Sommer und Herbst. Wenn Sie normalerweise nicht allergisch sind, sollte ein Stich für Sie nicht gefährlich sein. Nur wenn ein Stich an besonders empfindlichen Stellen erfolgt, zum Beispiel im Bereich der Zunge oder am Hals, wo Erstickungsgefahr droht, empfehlen wir Ihnen, schnell medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Eine häufige Reaktion bei Stichen sind erhöhte Schmerzen im Bereich des Stiches, auftretender Juckreiz, eine gerötete Haut und Schwellungen. Diese Symptome sollten innerhalb einer Zeitspanne von zwei Tagen bis zu einer Woche verschwunden sein. Eine allergische Reaktion unterscheidet sich dadurch, dass sie länger als einen Tag anhält. Die Stelle kann stark geschwollen sein und die Beschwerden können von Bauchschmerzen, Nesselausschlag, Durchfall oder Schwindel begleitet sein. Denjenigen, die unter Allergien leiden und von einer Biene, Wespe oder Hornisse gestochen wurden, wird angeraten, umgehend einen Arzt aufzusuchen um einem Schock vorzubeugen.

Sršeň obecná
die Hornisse

Wenn Sie von einer Biene, einer Wespe oder einer Hornisse gestochen wurden, sind Sie leicht vergiftet, da diese Stiche Gift enthalten. Für eine tatsächliche Vergiftung des Organismus sind dies jedoch zu geringe Mengen. Wenn man über eine wirklich tödliche Dosis spricht, wird bei einem erwachsenen Menschen von bis zu 500 Bienenstichen geredet und bei einem Kind von etwa 50 Stichen. Bei einer solchen Attacke können die Bienenstiche zu Nierenversagen führen.

Wie schnell muss man bei Insektenstichen handeln?

Wenn Sie von einer Biene gestochen wurden, ist es wichtig, den Stachel schnell, aber vorsichtig raus zu ziehen. Der Stachel ist immer noch ein lebender Organismus und dringt immer tiefer in die Haut ein. Es ist wichtig, ihn nicht zu drücken, da er Gift enthält, das Sie noch mehr in ihren Körper hineindrücken würden. Also kratzen Sie den Stachel schnell mit dem Fingernagel heraus und versuchen Sie nicht auf den Giftsack am Stachelende zu drücken.

Dies gilt nur für einen Bienenstachel – die Wespen und Hornissen lassen Ihre Stacheln in der Regel nicht in der Haut stecken, auch wenn sie kein Gift enthalten.

Wenn Sie die Symptome eines Bienenstiches lindern wollen, probieren Sie ein altes Hausmittel aus: Sie können auf die betroffene Stelle eine Zwiebelscheibe legen, die Stelle einseifen oder mit Essig. Es ist auch sehr effektiv, Gel mit Propolis zu verwenden, das Sie in unserem Warenangebot finden können. Es wirkt kühlend und wirkt neben der Schmerzlinderung auch gegen Sonnenbrand.

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